„Es ist unsere Zukunft“

Die Stadtwerke Herne zählen mit zu den beliebtesten Ausbildungsbetrieben in der Region. Sechs Azubis sagen, warum.

Alina Reuber, Joana Costa und Natascha Berns absolvieren ihre Ausbildung in den kaufmännischen Abteilungen bei den Stadtwerken Herne. Alina hatte sich vor ihrer Bewerbung gründlich über Ausbildungsmöglichkeiten und Ausbilder vor Ort informiert. „Es ist doch unsere Zukunft, da muss ich mich schon selbst kümmern.“ Bei den Stadtwerken schnuppert sie in alle Abteilungen hinein. Jetzt ist sie im dritten Ausbildungsjahr und ihr Wunsch hat sich herauskristallisiert: „Der Vertrieb liegt mir. Der Kontakt mit Kunden und Kollegen, das gefällt mir.“ Joana Costa ist ebenfalls begeistert, wie vielseitig es hinter den Kulissen der Stadtwerke ist. Im ersten Jahr hat sie schon einige Abteilungen kennengelernt, momentan geht ihr Berufsziel eher in Richtung Marketing oder Personalwesen. Natascha Berns ist sich in ihrem zweiten Jahr bei den Stadtwerken schon sicher: „Marketing ist mein Ding“, sagt die 21-Jährige. Sie genießt es, im Team fest eingebunden zu sein, kümmert sich gerne mit um die Social-Media-Kanäle der Stadtwerke.

In Herne geht’s auch dual

Carina Heckmann wollte nach ihrem Abitur gern beides: Ausbildung und Studium, genannt duales Studium. „Ich habe eine Weile gesucht, bis ich etwas Passendes gefunden habe. Hier bei den Stadtwerken fühle ich mich sehr gut aufgehoben und schätze die persönliche Betreuung.“ Ihr Studium absolviert sie an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen. In der Berufsschule gibt es für diese Azubis eine separate Klasse. Insgesamt wird ihr duales Studium vier Jahre dauern. Dann hält sie neben dem Ausbildungszeugnis auch ihren Bachelor in Wirtschaft in den Händen.

Fit für Zukuftstechniken

Tristan Schön plant, seine Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik zu verkürzen. „Ich möchte keine Zeit vergeuden“, erklärt der zielstrebige junge Mann. Sein Fachabi hat er mit Schwerpunkt Elek­trotechnik gemacht. „Ich finde es klasse bei den Stadtwerken, hier bekomme ich Einblicke in viele Arbeitsbereiche – vom Zähler bis zur Trafostation, von der Steckdose bis zur Straßenbeleuchtung.“

Im vergangenen Jahr haben Tristan und weitere Azubis miterlebt, wie eine komplette Stadtwerke-Etage modernisiert wurde, und dabei auch aktiv mitgewirkt. Die Konferenzräume sind nun mit Präsenzmeldern ausgestattet, die draußen an der Tür anzeigen, ob ein Raum belegt ist. Die intelligente Beleuchtung ist optimal auf das Tageslicht abgestimmt, ebenso die Verdunkelungs- und Klimatechnik. „Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mich in diesem Bereich weiterbilde. So bleibt mein Beruf auch in Zukunft sicher.“

Tommy Spitzer ist bereits auf der Zielgeraden: Im Dezember steht für den angehenden Kfz-Mechatroniker die Gesellenprüfung an. Ein bisschen aufgeregt ist er schon, aber das gehört dazu. „Schon als kleiner Junge habe ich mit meinem Vater Reifen gewechselt und an Autos geschraubt. Viele Menschen fahren täglich damit, interessieren sich aber nicht für die Technik dahinter. Ich wollte es immer ganz genau wissen“, berichtet Tommy. Sein Arbeitsplatz ist die Werkstatt hinter dem Verwaltungsgebäude.

Zusammen mit seinem Meister und den Kollegen hält er den Stadtwerke-Fuhrpark instand – auch Spezialfahrzeuge wie den Steiger. Dabei kommt er mit allen Antriebstechniken in Berührung: Denn zur Flotte gehören nicht nur Benziner, sondern auch Hybrid-, Elek­tro- und Erdgasfahrzeuge. „Damit bin ich für die Zukunft doch bestens gerüstet“, freut sich der 20-Jährige.

Weiterbildung wird gefördert

Betreut werden alle Azubis von Ausbildungsleiter Georg Bohmke. „Die Stadtwerke Herne bieten ein wirklich optimales Umfeld, um junge Menschen auszubilden und sie aufs Berufsleben vorzubereiten“, sagt er. Und damit nicht genug: „Weiterbildung gehört hier zum guten Ton, ist ausdrücklich erwünscht und wird konsequent gefördert“, so Georg Bohmke, der sich um die kaufmännischen Azubis auch fachlich kümmert. Für den technischen Nachwuchs sind Andre Lückenbach im Bereich Elektronik und Gürcan Ak im Kfz-Bereich die zuständigen Ansprechpartner für die Ausbildungsinhalte.

Zur kaufmännischen Ausbildung gehört es auch, Präsentationen zu erstellen und Ausbildungsleiter Georg Bohmke (2. v. r.) damit zu überzeugen.

Tristan übt in der Werkstatt Schaltkreise für seine Prüfung.

Tommy kennt inzwischen jedes Auto aus dem Fuhrpark ganz genau.