Laden, sparen, sauber fahren

Neben komfortablen Ladelösungen für zu Hause bieten die Stadtwerke Herne jetzt auch den passenden Autostrom-Tarif an – und setzen auf kompetente Partner.

Sie spielen mit dem Gedanken, sich ein umweltfreundliches Elektroauto anzuschaffen? Direkt eines kaufen möchten Sie aber nicht? Die Lösung: Leasing! Zusammen mit ihrem Partner Procar Automobile Herne machen Ihnen die Stadtwerke ein attraktives Angebot: Wenn Sie sich dort für einen BMW i3, einen BMW 225xe oder auch den brandneuen MINI Electric entscheiden, profitieren Sie als Stadtwerke-Stromkunde von attraktiven Rabatten auf die Stadtwerke eBox zum Laden Ihres E-Flitzers.

„Neben dem Modell, der Reichweite und Ausstattung beschäftigt E-Autokäufer vor allem die Frage, ob sie ihr Fahrzeug auch zu Hause laden können“, weiß Christian Tollkamp, E-Mobilitätsexperte bei den Stadtwerken. Die erste Kooperation mit einem Herner Autohaus soll Interessenten die Entscheidung für ein E-Auto leichter machen. „Bei unserem Partner erhalten sie kompetente Beratung rund um Elektrofahrzeuge und die Stadtwerke bieten die passende Ladelösung sowie den günstigen Stromtarif dazu.“ Weitere Kooperationen sollen folgen.

Voller Akku – jederzeit

Mit der eBox für die Wandmontage in der Garage und der eStation mit zwei Ladepunkten für Firmenparkplätze bieten die Stadtwerke zwei Ladelösungen an – zum Kauf oder auch zur „Miete“ – gegen eine feste monatliche Gebühr. Darin sind die Installation und eine ­Betriebsgarantie bereits enthalten. Die Stadtwerke setzen hierbei auf Fachbetriebe der Elektrotechnik-Innung: Sie überprüfen vorab den Hausanschluss bei einer 24-Stunden-Messung und erstellen ein Angebot auf Basis der vorhandenen Gegebenheiten. Entscheidet der Kunde sich für die vorgeschlagene Lösung, entfallen die Kosten des Vor-Ort-Checks von rund 150 Euro.

Auch Wolfgang Neige aus Eickel setzt auf die Stadtwerke eBox. Der Pensionär und seine Frau fahren seit fast einem Jahr einen geleasten Smart EQ forfour. „In der Stadt ist das E-Auto einfach überzeugend: antrittsschnell, leise und ohne lokale Emissionen“, so der 65-Jährige. Die eigene Ladestation hält er für unverzichtbar: „Ich hätte kein Elektroauto, wenn ich zum Aufladen auf den Supermarkt-Parkplatz fahren müsste“, gibt er zu. Das Laden an der normalen Schukosteckdose sei zwar möglich, aber wegen der hohen Ladeleistungen über Stunden ein Sicherheitsrisko.

Wolfgang Neige ließ sich die eBox vom Handwerker seines Vertrauens installieren. Das Kabel, das vom Stromzähler im Haus bis zur Ladestation in der Garage verlegt wurde, ist so ausgelegt, dass er später eine leistungstärkere eBox anschließen kann. Noch geht ihm das Laden mit 11 Kilowatt (kW) jedoch schnell genug. „Wir sind im Alltag meist zu Fuß, per Rad oder ÖPNV unterwegs. Bei den kurzen Strecken, die wir mit dem E-Smart fahren, ist der Akku in weniger als drei Stunden wieder voll“, sagt Wolfgang Neige.

Noch steht in der Familiengarage auch ein Benziner, der für Fahrten ins Grüne mit den Rädern im Gepäck gebraucht wird. Mit Blick auf die immer besseren Reichweiten neuerer Elektro-Modelle kann er sich aber vorstellen, in ein bis zwei Jahren ganz auf seinen Verbrenner zu verzichten. „Dann leihen wir uns für weitere Reisen einfach ein passendes Fahrzeug aus“, sagt er. Und wie viele, die sich ein Elektroauto zulegen, würde Wolfgang Neige gern seinen eigenen Strom vom Dach tanken. Die Photovoltaikanlage mit den Stadtwerken Herne sei bereits in Planung.

Autostrom: grün und günstig

Zur Ladelösung zu Hause gehört natürlich der passende Stromtarif. Die Stadtwerke Herne bieten ihren Kunden nicht nur 100-prozentigen Öko-Strom an, der Voraussetzung für die öffentliche Förderung von E-Ladesäulen und Wallboxen ist, sondern jetzt auch einen speziellen Autostrom-Tarif. Er ermöglicht eine getrennte Erfassung von Haushalts- und Autostrom: Durch geringere Netzentgelte sinken so auch die Verbrauchskosten.

Easy laden per App

Mit ihrem Partner Innogy arbeiten die Stadtwerke zudem an einem smarten Abrechnungssystem für öffentliche Ladesäulen, mit dem auch das Reisen im E-Auto künftig deutlich entspannter werden dürfte. Zu dem bestehenden Autostrom-Tarif für das Laden zu Hause entwickeln sie ein Angebot, mit dem E-Mobilisten bequem und unkompliziert per App in ganz Deutschland – perspektivisch auch europaweit – an öffentlichen Ladesäulen „auftanken“ und bezahlen können.