Alleskönner in der Küche

Schneiden, rühren, kneten, pürieren und entsaften – Küchenmaschinen erleichtern Hobbyköchen enorm die Arbeit. Die praktischen Helfer sind aus der modernen Küche nicht mehr wegzudenken.

Im gleichen Jahr, in dem der „Sputnik“ als erster Satellit im Weltall seine Kreise zieht, bricht auch in
Deutschlands Küchen eine neue Ära an. Der Kronberger Elektrogerätehersteller Braun bringt 1957 die erste Universalküchenmaschine der Welt auf den Markt, die einen ganzen Gerätepark ersetzt. Die Familien sind damals deutlich größer, die Großeltern wohnen oft unterm selben Dach. Für die Hausfrau bedeutet das viel Arbeit, beim Kochen und Backen hilft die Küchenmaschine nun kräftig mit. Erste mechanische Küchengeräte gab es bereits vorher: Per Handkurbel wurden Rührgeräte, Fleischwolf, Kaffeemühle oder Saftpresse angetrieben.

Der rasante Aufstieg der elektrischen Küchenhelfer in den 50er-Jahren geht Hand in Hand mit dem Aufbau der Stromversorgung. Kraftwerke und Elektrizitätsnetze werden leistungsfähiger bei sinkenden Energiepreisen. Gleichzeitig kommen immer mehr elektrische Küchengeräte auf den Markt. Auch heute sind Küchenmaschinen begehrte Helfer, die energiesparend arbeiten. Selbst wenn die Deutschen trotz aller
Kochshows im Fernsehen immer weniger selbst kochen und lieber auf Fertiggerichte zurückgreifen.

So sparen Sie Energie beim Kochen & Backen

  • Kochen ohne Deckel ist wie Heizen
    mit offenem Fenster: Ohne
    passenden Deckel benötigen Sie
    etwa dreimal so viel Energie, um ein
    Essen zum Kochen zu bringen.
  • Die Größe des Topfs passend
    zur Kochstelle wählen: Ist der
    Topf zu groß, dauert das Ankochen
    länger und kostet bis zu zehn Prozent
    mehr Energie.
  • Schnellkochtöpfe erhalten Vitamine,
    sparen die Hälfte der Zeit
    und bis zu einem Drittel Energie.
  • Backöfen mit Umluft statt Ober- und
    Unterhitze kommen mit bis
    zu 20 Prozent niedrigeren Temperaturen
    aus als konventionelle Geräte.
  • Wer beim Backen aufs Vorheizen
    verzichtet, spart ein Fünftel
    der Energie. Ist das Gericht im Ofen,
    Türe geschlossen halten: Bei jedem
    Öffnen geht ein Fünftel der Wärme
    verloren.


Einfach sparen

131 Euro
Energiekosten pro Jahr spart,
wer vom Elektro- auf einen
Erdgasherd umsteigt.

Tipp vom Energieberater: „Zum Kochen benötigt eine vierköpfige
Familie bis zu 670 Kilowattstunden
Energie pro Jahr. Mit einem
Erdgasherd kostet die Zubereitung
der Mahlzeiten rund zwei Drittel
weniger Geld als mit einem Elektroherd.“